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Händel-Zyklus

SO 11. März 2012, 18.00 Uhr
Braunschweig, Staatstheater Braunschweig
Ariodante (HWV 33) Oper konzertant

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Joyce DiDonato © Sheila Rock

Georg Friedrich Händel (1695-1759)
Ariodante (HWV 33) Oper konzertant
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Unbekannter Librettist nach einem Text von Antonio Salvi
Uraufführung am 8. Januar 1735, Covent Garden Theater in London
Die Geschichte geht auf Ariosts Gedicht Orlando furioso zurück. Antonio Salvi jedoch, der einem nicht mehr bekannten Librettisten Händels die Vorlage lieferte, wählte als Schauplatz den Edinburgher Hof des schottischen Königs und seiner Tochter Ginevra. Der Handlungskern war schon lange ein beliebtes Motiv für viele Dramatiker gewesen, nicht zuletzt in Shakespeares Komödie Viel Lärm um nichts.
Ariodante gilt als eine der dankbarsten Opern Händels. Das Stück braucht gute Sängerschauspieler mit extrem emotionalem Atem. Und damit gehört Ariodante zu den besten aller barocken Musikdramen.

Il Complesso Barocco

Alan Curtis (Leitung)

ARIODANTE, ein Vassallen-Fürst: Joyce DiDonato (Mezzosopran)
GINEVRA, Tochter des Königs von Schottland, verlobt mit Ariodante: Karina Gauvin (Sopran)
POLINESSO, Herzog von Albany: Marie Nicole Lemieux (Alt)
LURCANIO, Ariodantes Bruder: Nicholas Phan (Tenor)
DALINDA, Dienerin von Ginevra, im Geheimen in Polinesso verliebt: Sabina Puertolas (Sopran)
RE DI SCOZIA, König von Schottland: Matthew Brook (Bassbariton)

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Vor der konzertanten Opern-Aufführung findet um 18.00 Uhr auf der Bühne des Staatstheaters eine Einführung mit der Erfolgsautorin Donna Leon statt.
Seit fast 20 Jahren gehört Commissario Brunetti zu den Lieblingen der Krimi-Fans. Seit zehn Jahren klärt er seine Fälle auch auf dem TV-Bildschirm. Zu mindestens ebenso großer Berühmtheit gelangte die aus Amerika stammende Schriftstellerin selbst: Donna Leon lebt heute wie ihre Romanfigur in Venedig. Ihre Bestseller-Bücher werden inzwischen in 34 Sprachen übersetzt. Eine große Leidenschaft von Donna Leon ist die Musik von Georg Friedrich Händel. Doch nicht nur zu den Werken des Barockkomponisten, auch zum Ensemble "Il Complesso Barocco" hat sie eine besondere Beziehung. Mit dem Dirigenten Alan Curtis ist sie seit vielen Jahren befreundet, und die Arbeit der Musiker begleitet sie regelmäßig.








Handlung
Ginevra, Tochter des Königs von Schottland, und der Ritter Ariodante lieben einander. Doch Polinesso will durch eine Ehe mit Ginevra die Macht erringen. Durch eine Intrige gelingt es ihm, Ariodante die Untreue von Ginevra vorzutäuschen. Doch seine Schandtat wird aufgedeckt und das Paar mit dem Segen des Königs vereint. Die drei Opern Händels Orlando, Ariodante und Alcina basieren auf Ludovico Ariostos Epos Orlando furioso und haben besonders starke und dramatische Handlungen. Unter dem starken Konkurrenzdruck seitens der Opera of the Nobility richtete Händel sein Augenmerk auf die fantastische Welt der Ritterepen für seine Opernaufführungen im Covent Garden. Die Intrige hatte bereits Shakespeare angeregt, der die Geschichte in seiner Komödie Viel Lärm um Nichts bearbeitete.
Händel schrieb zweieinhalb Monate lang an Ariodante, eine für ihn ungewöhnlich lange Kompositionszeit. Die Musik sowie die sensibel gezeichneten Charakterbilder gehören zum Ausdrucksvollsten, was er je geschrieben hat. Zudem schöpfte Händel das künstlerische Potenzial am Covent Garden voll und ganz aus. Während seine Konkurrenz dezidiert dem italienischen Geschmack treu blieb, setzte Händel mit Balletteinlagen, wie sie eigentlich für die französische Oper charakteristisch waren, auf eine publikumswirksame Erneuerung.

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Karten in den Kategorien: A 58,90 € | B 47,80 € | C 36,70 € | D E F 25,60 €

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